6 Monate on the road

wir feiern heute ein halbes Jahr Weltreise

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Wow ein halbes Jahr hört sich irgendwie richtig lang an und doch war es auch schnell vorbei. Lang kommt es einem vor, wenn man überlegt wann man das letzte Mal Familie und Freunde gesehen hat und dann haben wir schon ein bisschen Heimweh. Andererseits verfliegen die Wochen im nu und Anbetracht der vielen Länder, die wir auf unserer Bucketlist haben, ist ein halbes Jahr viel zu kurz. Wir reisen langsamer als ursprünglich gedacht und das ist letztendlich auch gut so. Oft orientiert man sich an anderen, die anscheinend voller Energie alle 2 Tage an einen neuen Ort reisen und in 3 Wochen 3 Länder bereisen. Wir haben herausgefunden, dass diese Art zu reisen nichts für uns ist und wir einen Ort oder ein Land mit all seinen Facetten kennenlernen möchten. Man braucht außerdem bei so einer langen Reise auch Zeit alle Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten. Reisen ist für uns mehr als die wichtigsten Sightseeingorte abzuklappern, sondern auch mal dorthin zu gehen wo nur wenige Touristen sind und das Land und die Leute richtig kennenzulernen. Und das braucht nunmal Zeit, Zeit die wir glücklicherweise haben.

Manchmal können wir es selbst noch gar nicht glauben, was wir gerade alles am anderen Ende der Welt erleben. Wir sind dankbar die Möglichkeit und Mittel zu haben in andere Kulturen eintauchen zu können, besonders wenn man seine Optionen mit denen der Einheimischen hier vergleicht. Viele träumen einmal im Leben nach Europa reisen zu können, viele werden sich diesen Traum jedoch nie erfüllen können. Und so leben wir hier und jetzt unseren Traum der Langzeitreise, auch wenn nicht immer alles so leicht ist wie es auf den ersten Blick erscheint. Eine Weltreise ist sicherlich auch immer eine Reise zu sich selbst und wir lernen, was uns wirklich wichtig ist im Leben. Wir sind stolz ein so gutes Team zu sein und vermutlich wenige würden es ein halbes Jahr 24/7 miteinander aushalten.

Anlässlich unseres kleinen Jubiläums hat Simon ein neues Drohnenvideo geschnitten. Eigentlich sollte es gestern Abend online gehen und wir arbeiteten grad am Blog und Video, als der Besitzer des Gästehauses uns eine Flasche Rotwein und 2 Gläser auf die Terasse brachte. Wie kann er wissen, dass es heute was zu feiern gibt? Auf der Flasche steht noch ganz poetisch „Enjoy this wine with all of your passion“ – ich bin echt gerührt! Nachdem wir abgestoßen hatten, sind wir zu den anderen runter gegangen und haben noch lange bei Wein, Bier und Rum Cola draußen gesessen. Eine schöne laue Sommernacht unter Franzosen, Russen, einem Vietnamesen und Holländer…eine ungeplante, multikulturelle Halbjahresfeier. So nun aber zurück zum Video – ein Hightlight unserer Reise mit dem Motorrad durch die Highlands in Zentralvietnam!

 

Ly Son

mit dem Motorrad auf die Knoblauchinsel

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Wir sind happy das wir tatsächlich unser Motorrad gegen kleinen Aufpreis mit auf die Fähre nehmen konnten. Am Hafen steht ein misstrauischer Uniformierter, der uns irgendwie ein bisschen gruselig vorkommt. Er kontrolliert Pässe und das Visum, will wissen wie lang wir bleiben und wo wir übernachten. Wir haben noch keinen Plan und zeigen ihm eine Unterkunft bei booking – zum Glück gibt er sich damit zufrieden. 😜 Nach recht langem Suchen in den kleinen Gassen finden wir ein nettes Hotel unweit vom Hafen und dem kleinen Zentrum der Insel. Hier findet man eine handvoll Minimärkte, Essenstände und Obst- und Knoblauchverkäufer. Zum Glück finden wir auf Anhieb unseren Lieblingsstand und werden die nächsten beiden Abende nochmal hier essen, weils einfach so lecker ist! Thit Nướng Lá Lốt ist Schweinefleisch, dass in Beetelblätter eingerollt und gegrillt wird. Wir bekommen einen riesigen Teller Grünzeug und Reispapier, um alles nach Herzenslust einzurollen und in eine Erdnusssauce zu dippen. Vom Nachbartisch reicht man uns eine Schüssel mit kleinen, milden Knoblauchzehen, denn dies ist die Spezialität der Insel und lockt viele vietnamesische Touristen hierher. Sie kaufen den Knoblauch gleich Sackweise und in allen Variationen, denn auf dem Festland ist dies eine teure Spezialität. Zum Nachtisch gibts wieder mal Sinh To, allerdings für uns ohne jeglichen Jelly oder Sirup…also eher gesunder tropischer Fruchtsalat mit Joghurt und geröstetem Kokos.

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doppelt gewickelte Reispapierrolle schmeckt doppelt so gut 😊

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Am nächsten Tag fahren wir mit dem Motorrad einfach mal drauf los, denn wirklich groß ist die Insel nicht. Wir fahren einen Berg hoch und glauben unseren Augen kaum. Das wir grad hier in Vietnam nochmal so türkisblaues Wasser wie auf Nusa Penida sehen, hätten wir nicht erwartet! 

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Gern wären wir nochmal mit der Drohne hergekommen, aber weiter oben auf dem Berg sind Wege für Privatleute gesperrt, denn hier scheint ein Militärgebiet und Übungsplatz zu sein. Und bevor sie uns die Drohne abnehmen oder abschießen bleibt sie besser in der Tasche. Unter den Klippen hatten wir einen Strand entdeckt, der zum Baden lockt und verbringen hier die heiße Mittagszeit. 

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Dann düsen wir noch ein bisschen über die Insel, beobachten die Feldarbeiter auf ihren Knoblauchfeldern. Wir schätzen, dass bestimmt 80% der Insel aus Knoblauchfeldern besteht und irgendwie jeder hier hat ein paar Aktien in Knoblauch. Überall an der Straße liegen die Knollen zum Trocknen vor den Häusern aus. Den „Knoblauchexpress“, Roller mit bis oben vollgepackten Knollen, bekommen wir leider mehrfach nicht aufs Bild…schnell wie der Blitz rast er durch die schmalen Gassen bevor wir unsere Kamera scharf gestellt haben. Wir hätten auch gern mal nen „Schneengel“ alias „Knobiengel “ in den ausgelegten Planen mit Knobi gemacht, wollen die Knoblauchbesitzer jedoch nicht verärgern. Außerdem fallen wir hier als einzige Europäer mit dem Motorrad auch do schon genug hier auf!

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Von der Brücke im kleinen Hafen schauen wir uns am Abend den Sonnenuntergang an. Die roten vietnamesischen Fähnchen an den kleinen Fischerbooten wehen im Wind und wir staunen wie schnell die kleinen runden Nussschalen Boote übers Wasser gleiten, die wir schon oft hier in Vietnam gesehen haben.

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Am nächsten Morgen setzen wir zur kleineren Nachbarinsel über. Hier finden wir ein paar schöne Strände, jedoch werden diese wie nur allzuoft von den Einheimischen zur Müllentsorgung benutzt. Nur eine Ecke der Insel wird für die Wochenendtouristen, die vom Bootssteg mit Golfcarts hier rüber gefahren werden, sauber gehalten. Wir verbringen hier die heiße Mittagszeit, bevor es uns zu voll wird. Leider sind wir an einem Samstag hier und ab 3 kommen alle Selfiefotografen und Schnorchler die Felsen hinunter zum kleinen Strand. Immerhin ist die Rückfahrt mit dem Speedboot sehr lustig und alle werden nass, weil beim hohem Wellengang und der schnellen Fahrt vorne das Wasser rein spritzt. Die Vietnamesen quietschen und lachen – Burmesen hätten sich vermutlich alle übergeben mutmaßen wir. 😜 Der Ausflug hat sich also nur so mäßig gelohnt und Ulrike sich trotz Kappe irgendwie einen kleinen Sonnenstich geholt, sodass Simon unser Lieblingsessen zum Essen ins Bett holt.

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Violet Pass

über eine traumhafte Strecke zurück an die Küste

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Eigentlich wollten wir die etwas über 200km Etappe an einem Tag fahren. Es gibt auf der Strecke jedoch sooo viel zu sehen, dass wir einfach überall anhalten müssen und einfach nicht vorwärts kommen. Letztendlich müssen wir auf halber Strecke ungeplant übernachten. Die größtenteils in Serpentinen verlaufende Straße ist zudem nur teils gut asphaltiert und bremst uns zusätzlich aus. Wir haben einfach so viele Bilder und Videomaterial, dass wir mit den bloggen einfach nicht hinterherkommen.

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so schnell waren wir heute unterwegs! 😂

Unser erster Stop ist ein kleiner Wasserfall, der gar nicht so leicht zu finden war. Eigentlich hätten wir hier Picknick mitbringen müssen, so wie es viele Vietnamesen zur Mittagszeit machen. Wir halten jedoch kurz später im Dorf Mang Den und essen ein hier traditionelles Gericht, dass uns Duong empfohlen hat. Com Lam Gà Nướng ist Reis aus dem Bambusrohr mit Grillhähnchen. Früher wurde der Reis im Bambus von Bergleuten für lange Reisen vorbereitet und muss nur über dem Feuer warm gemacht werden.

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Hier ein paar Eindrücke von der Strecke und Landschaft – ein neues Drohnenvideo von der Etappe folgt bald…

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So gegen 16:00 Uhr wird und klar, dass wir es definitiv nicht schaffen werden die ganze vorgenommene Strecke zu fahren und hoffen in der nächst größeren Stadt auf der Landkarte eine Unterkunft zu finden, booking.com kann man hier vergessen. Aber hey das ist auch das Schöne am flexibel reisen, denn wir haben nichts vorab gebucht, können die wunderschöne Landschaft auf uns wirken lassen und müssen nicht ein Hotel erreichen. Zu lange sitzen wir jedoch bei einer Pause am Wegesrand, lassen die Drohne fliegen und zufällig in dem Moment als ein Hirte seine Wasserbüffel den Pass hinauf treibt.

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Es halten zwei Jungs mit dem Roller für ein Selfie, bevor wir wirklich weiter müssen. Ok jetzt stoppen wir nicht mehr, sagen wir uns, noch 45km und in einer Stunde wird es dunkel. Das geht leider nicht ganz auf und ein paar Kurven später stehen wir auf dem Violet Pass und staunen bei diesem Blick auf das Tal!

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Es folgt die eigentlich beste Strecke über viele Serpentinen bei wahnsinnig toller Aussicht über das Tal in der Abendsonne. Hier wollen wir nochmal ganz in Ruhe am nächsten Morgen hochfahren und da es nun bald ganz dunkel wird suchen wir direkt unten im Tal eine Schlafgelegenheit. Das erste Motel in dem winzigen Dorf hat ein muffiges, fensterloses Zimmer neben der Tankstelle…nicht das wir viel erwartet hatten, aber wir versuchen es im nächsten Dorf ein paar Kilometer weiter. In Gò Vành finden wir schließlich ein Motel für vermutlich Fernfahrer, die große Augen machen das wir dort absteigen. Aber so schlecht ist es gar nicht und es gibt sogar warmes Wasser, gegenüber ein Hängemattenkaffee und wir brauchen erstmal ne Pause und müssen die Eindrücke des Tages sacken lassen…

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Wir sind früh wach auch wenn wir es nicht kurz nach 6 zum Sonnenaufgang über den Pass auf die Spitze des Berges geschafft haben. Auf halber Strecke stellen wir fest, dass wir einen Platten haben. Ulrike wird unter dem nächsten Baum ausgesetzt (zum Glück Frühstücks Banh Mie dabei 😜) und Simon fährt alleine nochmal runter in der Hoffnung den Schlauch flicken lassen zu können. Die zweite Werkstatt hat das Problem schnell gelöst und gemeinsam fahren wir schließlich den ganzen Pass hinauf.

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Als es dann gegen 11 Uhr zu warm wird müssen wir Fotoshootings und Drohnenflüge beenden und holen nach einer kleinen Kaffeepause unser Gepäck im Motel ab. Die restlichen 120km kommen wir gut vorwärts und schaffen es sogar noch auf die letzte Fähre nach Ly Son…mit Motorrad natürlich! Was ein Tag morgens noch hoch oben in den Bergen und Nachmittags sitzen wir neben unserem Motorrad auf einer Fähre zur nächsten Insel.

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Ho-Chi-Minh Road

über Khâm Dúc nach Kon Tum

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Unsere nächste Station ist die erste auf der Ho-Chi-Minh Road, eine der schönsten Panoramastrecken Vietnams. Wir fahren fast entlang der Grenze zu Laos durch eine Berglandschaft dicht mit Dschungel bewachsen und entlang breiter Flüsse. Nicht zu unrecht darf sich die Ho-Chi-Minh Road, die von der chinesischen Grenze im Norden bis an den südlichsten Zipfel Vietnams verläuft, vermutlich die schönste Motorradstecken Südostasiens nennen.

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So sehen wir also voll bepackt aus, bei einem kleinen Stop an einem Wasserfall gleich neben der Straße. Es gibt aber immerhin Leute mit noch mehr Gepäck!

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Als wir losfahren ist der Himmel zugezogen und es ist ohne Sonne super angenehm zu fahren. Fast hätten wir unseren Rucksack, der oben auf den Koffer gespannt ist, verloren. Ein Autofahrer macht uns drauf aufmerksam, dass er hinten runterbaumelt…nochmal Glück gehabt! Außer einer der zwei Wasserflaschen haben wir nichts verloren und ab jetzt wird der Rucksack mit höchstens 1 Flasche doppelt gesichert. Wir kaufen unterwegs doch noch 2 Regenponchos, weil wir Angst haben in den Bergen nass zu werden. Bisher haben wir sie nur mal kurz Probegetragen und es soll bisher der einzige bewölkte Tag der bisherigen Motorradtour sein.

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Wir fahren durch ein paar kleine Dörfchen und werden nach dem Mittagessen auf einen Kaffee eingeladen. Ein bisschen Verständigung mit dem Besitzer des Cafés (wenn man das überhaupt so nennen darf) klappt mit Zeichensprache und er will uns noch mit auf den Weg geben, dass wir ja nicht im Dunkeln fahren sollen. So lieb hier die Einheimischen fernab des ausgetrampelten Touristenpfads.

Ab und zu kommen wir durch ein kleines Dorf und es wird an der Straße verkauft, was so im Garten wächst. Ein Dorf verkauft ausschließlich Jackfruit und da muss Simon zuschlagen. Allerdings ist wohl die ausgesuchte, kleine Jackfruit nicht richtig reif, deutet die Verkäuferin an und schneidet ein großes Stück der besten Frucht ab…3kg bringt es auf die Waage und wird für 1,20 EUR eingetütet. Da die Frucht nun offen ist und es vermutlich keinen Kühlschrank gibt, wird direkt davon gegessen. Uns werden zwei Plastikstühle angeboten und Simon isst sich mit der Verkäuferin und der neugierigen Nachbarin gleich den Bauch voll, bevor wir weiterfahren. Ulrike mümmelt an ihrer eingepackten Möhre, da sie ja leider allergisch auf Jackfruit ist. Simon muss nun also die nächsten 3 Tage je ein Kilo verspeisen und hat es auch fast geschafft. 😂😂😂 #jackfruitliebe

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Wir kommen gegen Abend in Khâm Dúc an, einem überschaubar kleinen Örtchen mit vielen freundlichen, neugierigen Vietnamesen. Nicht das wir 2 Europäer schon genug auffallen würden…das Motorrad ist überall ein Blickfang. Viele Männer wollen auch mal Probe sitzen oder schauen sich die Maschine von allen Seiten an. Männer und eine Schwäche für PS ist doch überall auf der Welt gleich. Auf dem Markt kaufen wir ein bisschen Obst und Gemüse als Wegeproviant für den nächsten Tag. Bei den gegrillten Hühnerfüßen müssen wir allerdings passen! 😂 Auf Empfehlung des Gästehauses gehen wir lieber Bánh Xèo essen. Dies sind Reispfannkuchen, die man mit Salat und Kräutern in Reispapier einrollt und in Erdnusssauce tunkt. Köstlich und kommt auch auf die Liste der Lieblingsgerichte.

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Die Besitzerin des Gästehauses bietet Yogastunden für alle Gäste an. Zum Glück darf ich statt um 5 Uhr mit dem einzigen israelischen Nachbarn um 8 Uhr morgens zum Yoga kommen – Simon verpasst seine Chance mal Yoga auszuprobieren! 😜

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Nach einem schnellen Frühstück schwingen wir uns wieder aufs Motorrad, denn unser nächstes Ziel Kon Tum ist 200km entfernt. Wir stoppen unterwegs ziemlich oft, um die Aussicht zu genießen und natürlich in einem der tollen Hängemattencafés – das müsste es doch mal in Deutschland geben! Manche Cafés bestehen ausschließlich aus Hängematten und kleinen Tischen daneben. Wir finden es super gemütlich!

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keine Fußgängerbrücke! Zum Glück nicht unsere Route…

Urspünglich hatten wir geplant nur 1 Nacht in Kon Tum zu bleiben und gleich am nächsten Morgen weiterzufahren. Uns tut allerdings der Hintern schon ein bisschen weh und es ist so gemütlich im Homestay. Außderdem wohnt hier ein süßer kleiner Welpe, der nach ein paar Anlaufschwierigkeiten schließlich vertrauen zu uns fasst und entweder hungrig oder in Spiellaune ist.

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Es gibt unheimlich viele kleine Dorfgemeinschaften ethnischer Minderheiten um Hochland um Kon Tum, die es trotz Modernisierungen dennoch schaffen ihre Traditionen aufrecht zu erhalten. Wir lernen sehr viel über ihre Lebensweise und erkunden 2 Dörfer mit Duong. Das Dorfgemeindehaus hat eine einzigartige Architektur und je höher das Dach ist, desto wohlhabender ist die Gemeinde. Häuser sind gebaut aus Lehm und Stoh, unter einigen Häusern ist gleich der Kuhstall. Ziegen und Hühner laufen durch das Dorf, alte Frauen sitzen beisammen vor den Häusern und Kinder baden unten am Fluss. Wir sind fasziniert wie dies gleich neben einer recht modern entwickelten Stadt noch so ursprünglich existieren kann.

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Gemeindehaus

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Stall unterm Lehmhaus

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christliche Kirche im Dorf – Einflüsse aus der französischen Kolonialzeit 

Letztendlich verbringen wir fast den ganzen Tag mit Duong und haben schnell Freundschaft geschlossen. Da er Englischlehrer ist und nur abends 2 Stunden unterrichtet, hat er Zeit uns die schönsten Orte zu zeigen und wir gehen am Spätnachmittag im Fluss schwimmen.

0485A019-30FE-4AB4-B4C0-FCFA1AA4E5C4Als Dank für seine Gastfreundschaft laden wir ihn zum Abendessen ein und er zeigt uns sein Lieblingsladen für unser Lieblingsgericht Bún Thịt Nướng. Zum traditionell Vietnamesischen Nachtisch „Sinh To“ kommt noch ein Lehrerkollege von ihm dazu. Welch ein schöner, ungeplanter Tag mit ganz viel vietnamesischer Gastfreundschaft!!!

 

Hôi An 

Wir bleiben 4 Nächte in einem Homestay am Strand in der Nähe von Hôi An. Der Strandabschnitt (keine Ahnung wie er heißt, nicht mal auf Google Maps zu finden) ist ein richtiger Geheimtipp und liegt außerdem günstig, um ein paar Ausflüge in der Gegend zu machen. Zum Glück finden wir ein schattiges Plätzchen und ein kühles Getränk unter ein paar löchrigen Schirmen eines kleinen Strandlokals. Am ersten Tag lernen wir Julia und Vale unterm Nachbarschirm kennen und treffen uns ein paar Mal für Stadterkundung, Abendessen und ein abendliches Bier am einsamen Strand. Vermutlich werden sich unsere Wege erst wieder zum Schaschlik essen in Heidelberg kreuzen – gute Weiterreise ihr Lieben! 😜

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“Rollerselfie” 

Hôi An ist eine gemütliche Stadt und wegen der romantischen Atmosphäre und den bunten Laternen bei Touristen sehr beliebt. In der Altstadt kann man mit dem Boot auf einem kleinen Fluss Boot fahren, jede Menge Souveniers auf dem Nachtmarkt kaufen und ganz traditionell Cao Lâu essen. Wir probieren das Nudelgericht, dass es nur in Hôi An gibt, an einem kleinen Stand mit Blick auf den Fluss. Die dicken karamellbraunen Nudeln dürfen sich nur so nennen, wenn sie mit Wasser aus einem bestimmten Brunnen in Hôi An eingeweicht wurden. Anschließend begleiten wir die Anderen beim Laternenkauf und Ulrike ist traurig nicht shoppen zu können! Das ist der Nachteil so lang mit möglichst wenig Gepäck unterwegs zu sein…

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Mit dem Motorrad fahren wir zu den Marble Mountains, einer Gruppe von 5 Kalksteinhügeln, die nach den 5 Elementen benannt sind. Auf den größten kann man hinaufsteigen und einige Höhlen, Tempel und natürlich die Aussicht genießen. Beim Aufstieg laufen wir fast in eine Schlange, können aber dank Warnung von ein paar Vietnamesen noch ausweichen…wir haben nicht rausfinden können, ob sie giftig war. 🙈 Es ist super heiß und wir schwitzen ganz schön beim Aufstieg auf den höchsten Punkt, aber die Aussicht lohnt sich. Außerdem sind wir von den Tempeln und Statuen in den Höhlen ziemlich begeistert.

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Da es uns so sehr an Bagan erinnert, fahren wir am Spätnachmittag noch ein gutes Stück raus zur Tempelstadt und Weltkulturerbe My Son. Zum Glück sind um die Uhrzeit die großen Touristenbusse schon wieder abgereist und wir können uns die Ausgrabungsstädte in Ruhe anschauen. Bagan kann dennoch nichts toppen!!!

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Soooo müde sehen wir nach einem Tag Sightseeingtour aus ^^

Nachdem wir ein paar ruhigere Tage genossen haben, heißt es nun mal ein paar Kilometer mit dem Motorrad Richting Süden machen…

 

Hai-Van-Pass nach Danang

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Über den vermutlich bekanntesten Pass Vietnams führt es uns für eine Nacht nach Danang. Der Hai-Van-Pass oder auch „Wolkenpass“ genannt trennt Nord- und Südvietnam und gilt auch als Wetterscheide. Wir haben super Konditionen und keine einzige Wolke versperrt uns die Sicht! Der Pass ist nur 22km und eigentlich recht schnell gefahren, die Aussicht ganz schön doch wir werden noch wesentlich untouristische Pässe überqueren. Unterwegs haben wir ein paar interessante Begegnungen…

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Vespa und ein cooler Hund 🐶

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…und was machen die Kühe denn hier oben?

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Da wir nur eine mini Etappe gefahren sind, haben wir noch einen halben Tag in Danang. Wir haben gehört hier soll es den weit und breit besten bayrischen Metzger geben…na das werden wir gleich mal zum Mittagessen testen!

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hausgemachte Bratwurst mit Sauerkraut und Bratkartoffeln, schmeckt nicht nur Simon mit Senf 😂😂😂

Unser Hotel ist an einem sehr belebten Strandabschnitt des My Khe Strandes, der zu den schönsten Strände Asiens gewählt wurde. Nicht zu unrecht, denn der lange breite Strand ist wirklich traumhaft und die Aussicht nicht zu verachten. Wie ihr wisst bevorzugen wir allerdings ruhigere Strände ohne Hotelkomplexe – und hiervon sind mehr als genug in Bau. Dennoch genießen wir einen langen Strandspaziergang bei frischer Brise vom Meer. Der Wind bringt feuchte Luft vom Meer und es ist toll mal nicht zu schwitzen.

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Bei Nacht fahren wir nochmal zur Drachenbrücke und schauen uns das lustige Lichterspiel an.

Huê nach Chan May

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Unsere erste Etappe mit dem Motorrad führt uns nur 85 km in den kleinen Ort Chan May. Der Ort liegt am Meer und ist total authentisch vietnamesisch. In der „Hauptstraße“ öffnen ein paar Läden nach Lust und Laune. An einem Abend bekommen wir um 18 Uhr die letzten beiden Teller serviert…nochmal Glück gehabt! 😂 Tatsächlich hatten wir mangels Alternativen am gleichen Stand bereits das gleiche Gericht gefrühstückt. Lecker war es allemal und Bún Thịt Nướng kommt ganz oben auf die Liste der leckersten vietnamischen Gerichte. Reisnudeln werden mit Kräutern, Salat, Erdnüssen, frisch gegrilltem Schweinefleisch und einer Sauce aus Fischsauce, Limetten und Chili gereicht.

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Von Chan May aus machen wir zwei Ausflüge. Am ersten Abend fahren wir Richting Lãng Cô Strand und der gleichnamigen Lagune, die am Fuße des Hai Van Passes liegt. Die Abendsonne spiegelt sich wunderschön in der Lagune, bevor sie hinter den Bergen versinkt. Wir beobachten die Fischer, die mit ihren Booten und Netzen auf den See hinaus fahren und schicken unsere Drohne hinterher!

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Der Bach Ma Nationalpark liegt nur 15km von uns entfernt und ist einer der beliebtesten in Vietnam. Da man leider nicht mit dem Motorrad, sondern nur mit dem Touristenbus oder einer geführten Tagestour für sehr viel Geld hineinfahren kann, entscheiden wir uns für eine weitaus bessere Alternative.

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Am Fuße des Nationalparks liegt ein untouristischer Stausee und von hier kann man ohne Eintritt einen Teil des Nationalparks erkunden. Es ist wunderschön am Hô Truôi See und die dicht bewaldeten Berge spiegeln sich im tiefblauen Wasser.

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Mit dem Boot setzten wir über und erkunden die vorgelagerte Insel mit großer Buddah Statue. Es ist ziemlich warm und wir haben zum Glück Badesachen dabei, um im kühlen See planschen zu gehen. Danach steigen wir viele Treppen zum Tempel hoch, der in einer idyllischen Gartenanlage eingebettet ist. Von hier oben hat man einen fantastischen Ausblick über den See und und inmitten der Kulisse trohnt der Buddah auf der Insel.

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Und nun das Beste zum Schluss – unser neues Drohnenvideo!!!

 

 

Ho-Chi-Minh nach Huê

Vorbereitungen für unseren 4-wöchigen Motorradtrip

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Was machen die zwei eigentlich schon wieder in Ho-Chi-Minh habt ihr euch bestimmt gefragt?! Bevor wir nach Huê, ca in die Mitte Vietnams fliegen, haben wir noch ein paar Sachen in der Stadt zu erledigen. Nach einiger Recherche haben wir den passenden Motorradverleih gefunden und bereiten unseren Trip vor…erstmal muss unsere Maschine allerdings mit dem Zug nach Huê verschickt werden und von dort fahren wir sie wieder zurück. Wir sind sehr gespannt ob das alles so klappt! Nur das nötigste Gepäck haben wir eingepackt und den Rest in Ho-Chi-Minh eingelagert. Dann heißt es noch ein bisschen Ausrüstung kaufen. Auf dem Dan Sinh Markt werden wir schnell fündig und verhandeln hart für zwei Armeejacken und Motorradhandschuhe. Simons Tarnfleck-Jacke gehörte einst Soldat Rodriguez der US Marines und Ulrike wechselt vermutlich auf die Chinesische Seite, neuer Deckname Shin. Auf dem Markt könnte man sich wirklich in den beeindruckenden Überbleibseln aus dem Vietnamkrieg verlieren…

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Ganz in Leder kann man bei den Temperaturen in Vietnam kaum fahren, doch mit robuster Kleidung sind wir besser ausgestattet als die meisten Backbacker auf ihrer klapprigen Honda Win in Shorts und Flipflops. Zum Glück hatten wir in Can Tho bereits eine Jeans für Ulrike gefunden, was bei asiatischen „Kindergrößen“ gar nicht so leicht war. Die Hose ist zwar zu kurz, fällt aber umgeschlagen gar nicht weiter auf. 😂 Die Helmsuche gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet, da die meisten Vietnamesen mit der üblichen Suppenschüssel oder viel zu großen Helmen fahren, damit der Kopf genug belüftet wird. Wir finden letztendlich morgens vorm Flug auf den letzten Drücker noch 2 passende Fullface Helme – safety first!

Nach der ersten Nacht in Huê bekommen wir die Info, dass unser Motorrad angekommen ist. Hier seht ihr es beim Schlüpfen am Bahnhof! Keine 10.000 km hat die schöne Honda XR150 gelaufen und wir sind mega happy mit der Wahl!

Zwei Tage fahren wir das Motorrad in der Hue Umgebung ohne Gepäck ein. Die erste Offroad Strecke fahren wir durch ein Waldstück auf der Suche nach einem versteckten, illegalen Eingang zu einem stillgelegten Wasserpark. Wir sind nicht die einzigen denen der Zugang an diesem Tag trotz Schmiergeld verweigert bleibt…schade das wäre bestimmt cool gewesen dort!

Zufällig finden wir aber einen traumhaft idyllischen Sonnenuntergangsplatz mit Blick über den Parfümfluss. In dem Wald beim Aussichtspunkt finden wir alte Bunkeranlagen…könnt ihr euch vorstellen, dass dieser heute so friedliche Ort im Vietnamkrieg als wichtige Süd-Nord-Passage einst hart umkämpft war?

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Huê war einst eine Kaiserstadt und die verbotene Purpurstadt, der verbotenen Stadt in Peking nachempfunden, ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Wir schauen uns die Ruinen der im Vietnamkrieg beschädigten verboten Purpurstadt an, die Zitadelle und Tempelanlagen, die mit Mauern und Wassergräben umschlossen sind. Die alten Gemäuer und Gärten laden zu einem kleinen Fotoshooting ein.

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Am Valentinstag haben wir ein BBQ Date mitten unter Vietnamesischen Liebenden, die für uns ein bisschen zu dick auftragen. Blumen, Pralinen, Luftballons, Livemusik usw. brauchen wir nicht – wir sind glücklich uns nach fast 6 Monaten reisen noch zu daten 🙂 Mit Eis bewaffnet machen wir noch einen kleinen Spaziergang im Park und haben einen schönen Abend!

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