Similan und Surin Islands

dive 🐠 eat 🐡 sleep 🐙 repeat 🐋 

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5 Tage und 4 Nächte verbringen wir mit einer bunt gemischten Gruppe auf einem Tauchboot. In Khao Lak boarden wir die Manta Queen 1 voller Vorfreude den Mu Ko Similan Marine Nationalpark zu erkunden. Unsere Chancen Mantas und Walhaie zu sehen stehen ganz gut, da im Moment Saison ist und sie gerne um die abgelegenen Inselgruppen schwimmen.

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Das ist unsere kleine Kajüte auf dem untersten Deck, vermutlich nicht größer als 4qm und sehr kuschelig in dem maximal 1,20 breiten Bett. Es gibt 3 Gemeinschaftsbäder, die Küche und Tauchzone unten, eine große Chilloutarea eine Etage höher, wo auch reichlich Essen serviert wird und ganz oben ein Sonnendeck. Hier kann man es sich gut gehen lassen!

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In der ersten Nacht fahren wir ein paar Stunden bis zum ersten Anlegepunkt und finden kaum Schlaf. Das Zimmer ist total runtergekühlt und das Boot kommt sicher erst gegen 3 Uhr zu stehen. Der Seegang ist ein wenig zu spüren und nachdem wir uns etwas daran gewöhnt haben, werden die nächsten Tage besser…bis auf die Müdigkeit! Zum einen ertönt um 6 Uhr morgens bereits der Weckruf, um 6:30 sind wir bereits im Wasser und zum Anderen schlauchen 4 Tauchgänge pro Tag ganz schön. Simon wechselt dann doch auf Nitrox, auch wenn wir den Aufpreis dafür zunächst sparen wollten. So sehen müde Taucher aus…. 😂

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Am ersten Tag betauchen wir die südlichen Similan Islands. Nach dem Mittagessen schwimmt eine riesige und neugierige Schildkröte bei uns vorbei. Ulrike springt ins Wasser, um ein wenig mit ihr zu schwimmen. So ein großes Prachtexemplar und sie kommt so nah ran, dass man Angst haben muss das sie nach der Kamera schnappt.

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Beim nächsten Tauchgang flutet leider unsere Kamera, die bisher gute Dienste geleistet hat. An unserem kleinen Rechner können wir die Speicherkarte nicht mehr auslesen und sind ggf auf ein paar schöne Bilder von unseren Divebuddies angewiesen. Es ist echt ärgerlich, dass sie ausgetechnet jetzt kaputt geht, aber es ist eh schwer die Eindrücke auf Bildern festzuhalten und so müssen wir uns demnächst wohl leider eine GoPro zulegen. 😜

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Seegang in der Cam

Unser erster und einziger Landgang führt uns bei Donald Duck Bay auf einen wunderschönen Aussichtspunkt. Wie bisher verstecken sich die großen Tiere und wir bekommen keine Warrane zu Gesicht.

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Den Sonnenuntergang genießen wir an Board bevor wir uns für den ersten Nachttauchgang vorbereiten. Mit Taschenlampen bewaffnet erkunden wir das umliegende Riff und sehen eine riesige Muräne, die sich unter Ulrike schlängelt und wieder in ihre Höhle zurückkehrt.

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Am zweiten Tag betauchen wir Koh Bon und Koh Tachai, die etwas nördlicher liegen. Gute Spots für große Fische – allerdings bekommt nur „Team China“ für 2 Sekunden einen Walhai zu Gesicht. Wir hielten dies zunächst nur für einen Joke doch es gibt ein Beweisfoto. Unglaublich das dieses Team, dass sich an keinerlei Regeln halten möchte, ausgerechnet zuerst auf den Walhai trifft und ihn direkt verschreckt. Eigentlich sind es neugierige Tiere, die gern um einen schwimmen, wenn man ruhig bleibt. Da Team China jedoch gerne jeden und alles umschwimmt und wild mit den Kameras Unterwasser rumfuchtelt, nehmen die Tiere gleich Reißaus. Aber ihr könnt euch das sicher vorstellen, wenn ihr schon mal neben ein paar Chinesen neben einer Sehenswürdigkeit gestanden habt. 🙈

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„Das Beweisfoto“ 😭😭😭

Beim letzen Tauchgang des Tages machen wir das erste mal einen „Negative Entry“, tauchen wegen starker Oberflächenströmung also direkt nach dem Reinspringen ab. Unten ist es jedoch auch wie in der Waschmaschine und die Strömung trifft uns hart von 2 Seiten. Die großen Fische mögen die Strömung und jagen die kleinen, doch alle Taucher strampeln schutzsuchend hinter einem großen Felsen wie auf dem Laufband auf der Stelle – was ein Bild! Das sind auf jeden Fall keine easy dives wie auf Koh Tao. Dennoch entsteht beim Safety Stop dieses wunderschöne Foto von Ronan fotogebombt (credit to our new friend Jerad).

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An Tag 3 treffen wir wieder auf heftige Strömung am Dome (Koh Tachai) am frühen Morgen – ein erneut anstrengendes Workout ohne wirklich etwas Interessantes im trüben Wasser zu sehen. Ein anderes Boot meldet Mantas keine Stunde nachdem wir den Spot verlassen haben. Wir sind jedoch schon auf dem Weg zu einem der besten Tauchplätze der Welt und dem besten Tauchspot Thailands für die nächsten 3 Tauchgänge. Die Sicht bei 30m ist zwar mit 4m ziemlich bescheiden, doch wir finden das kleine Seepferdchen das hier wohnt. Auf ca 10-12m tobt dafür das Fischleben am Richelieu Rock. Wir hätten uns stundenlang zwischen verschiedenen Fischschwärmen treiben lassen können. Beim Safetystop kommen die lustigen Batfishes ganz nah an uns heran, um uns neugierig zu beäugen. Tolle Korallengärten und Felsen verdeckt von Millionen kleiner Glasfische locken auch größere Fischschwärme verschiedenster Arten an. Gruppen von Barrakudas mit einer Länge von 1,20 jagen hier sowie große Trevally Fische.

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Der schönste Tauchgang zwischen neugierigen Batfishes (großen, platten) und inmitten verschiedener Fischschwärme

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Das hübsche Verband am Bein dient nur dem Schutz einer kleinen Brandwund (heißer Auspuff vom getunten Minivan) da es richtig weh tut, wenn die Putzerfische sich ein Stück Haut schnappen wollen. Es sind echt lustige Tierchen und sonst versucht Ulrike sich attraktiv zu machen und geputzt zu werden, aber da hört der Spaß wirklich auf!

Wir haben einen lustigen Abend mit Gentleman Jack und unter anderem unseren neuen Freunden Yan und Jerad aus New York und dem französischen Isländer Ronan. Wir genießen ein Schlückchen während sich Team Asia jeden Abend richtig abschießt. Gern hätten wir euch die 3 mit ihrer verrückten Tauchbekleidung gezeigt, aber die Fotos sind auf der kaputten Kamera (ich sag nur Hammerhai-Sturmhaube). Auf jeden Fall sorgen sie für genügen Gesprächsstoff und „boat gossip“, denn was soll man sonst tun ohne WLAN und Internet. Ronan, unser Boot-Google, hat offline alles gegeben und wir fanden Rat und Erklärungen für alle Themen – das Fisch ID Buch lieferte das restliche Wissen bezüglich der Unterwasserlebewesen.

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Stimmung machte die thailändische Bootcrew, half uns müden Tauchern beim bekleiden und zog uns aus dem Wasser und die liebe Küchenchefin versorgte uns nach jedem Tauchgang mit ausreichend leckerem Essen.

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Am letzten Tag stehen 3 Wracktauchgänge auf dem Programm. Morgens tauchen wir mit Taschenlampe bewaffnet durch das Phra Thong Wrack – ganz schön grüselig hier drin. Ulrike wird eine ganze Weile von einem großen Remora Fisch geputzt und begleitet. Das sind die Fische, die sich gern an große Fische ansaugen und mitnehmen lassen (sieht man ganz oft an Haien). Die nächsten 2 Tauchgänge finden am Boonsung Wrack statt und sind naja ziemlich besch… mit Sicht von nur 3-4m tauchen wir quasi in einem warmen, deutschen See mit tropischen Fischen. Das Bild hier fanden wir sehr passend! 😂

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Dennoch entdecken wir ein paar interessante Sachen, eine hübsche Honeycomb Murräne, eine Seemotte (ziemlich lustige Kreatur von der wir noch nie gehört hatten), viele Kugelfische, Scorpionfische die perfekt getarnt auf dem Wrack liegen und beim Safety Stop eine richtig große Qualle mit 30-35cm Durchmesser. Dank unseres Guides sehen wir nicht nur im Nudibranch Motel auch ziemlich viele Nudibranchs (bunte Nacktkiemerschnecken). Irgendwie scheint er eine große Vorliebe dafür zu haben und er konnte stundenlang danach suchen…wir stehen dagegen nicht so auf Schlammtauchen und schwimmen lieber mit großen Fischen.

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eigentlich kein Murränen Fan doch die Honeycomb Murräne ist wirklich hübsch

Und was ist das Ende der Geschichte…leider keine Mantas oder Walhaie zu Gesicht bekommen. ☹️ Ein bisschen traurig sind wir schon, aber das Tauchboot war eine tolle Erfahrung und hat Spaß gemacht! Wir freuten uns gestern Abend dennoch auf ein richtiges Bett ohne Seegang, auch wenn Ulrike noch ein bisschen Seegang im Kopf hat. Die nächste Tauchsafari ist schon in Planung…aber vermutlich nicht mehr auf diesem Trip! Außerdem haben wir neue Freundschaften geschlossen, immer ein Bett an den Great Lakes in den USA bei Yan und Island ist als Reiseziel dank Ronan auf unserer Liste noch ein Stückchen weiter nach oben gerutscht.

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Abschiedsessen in Khao Lak

Visarun

eine ungeplante Nacht in Myanmar 

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letzter Sonnenuntergang auf Koh Tao – wir hatten eine gute Zeit hier ❤️

Und dann sind 30 Tage in Thailand schon rum und für uns heißt es ab über die Grenze, Visa Run! Am 15. fahren wir morgens mit der Fähre nach Chumphon ans Festland und weiter mit dem Bus nach Ranong. Schon morgens zeigt sich, dass heute nichts glatt laufen will, fast verpassen wir die Fähre da der Rollerverleiher scheinbar noch seinen Songkran-Rausch ausschläft – wir aber dringend den Roller gegen Simons Pass tauschen müssen… Nach zahlreichen Telefonaten und auf den letzten Drücker erscheint jemand mit Pass am Pier. Leider geht es nicht so flüssig vorwärts wie erwartet, der Bus ist viel zu spät und wir kommen 2 Minuten bevor das Immigration Office am Hafen in Ranong schließt erst dort an. Wir können noch ausstempeln und mit dem Boot nach Kawthaung, Myanmar ausreisen, aber dürfen am selben Tag nicht mehr zurückkommen. Völlig unterzuckert liegen die Nerven blank, vorallem als sich in Kawthaung wirklich kein einziges freies Hotelzimmer finden lässt, wir mit dem ganzen Gepäck durch den Ort laufen und dazu noch Angst haben müssen nass zu werden. Denn hier scheint man noch ausgiebig Neujahr zu feiern und auf den Straßen tobt der Bär mit Musik und Wasserschlacht. Wir finden das allerletzte freie Einzelzimmer im ganzen Ort und man legt uns noch eine Matratze im Zimmer dazu. Das ist also mit guten 40 EUR das bisher teuerste Zimmer auf unserer Reise, aber es ist uns egal weil wir einfach nur so platt sind und glücklich nicht auf der Straße schlafen zu müssen! Auch wenn’s auf dem Bild nicht so aussieht, ist es immerhin super sauber und wir bekommen am nächsten Morgen nochmal Burmesisches Frühstück – was haben wir fried rice mit Ei und völlig überzuckerten Kaffee vermisst! Letzteres wurde aber dringend benötigt, da im benachbarten Tempel die ganze Nacht Gebete durch den Lautsprecher erklangen. 😂

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Nach nur einer geduldeten Nacht in Myanmar holen wir unsere Pässe bei der Immigration und es geht wieder über den Grenzfluss zurück nach Thailand. Aber nicht ohne vorher bei der besten Kokospfannkuchenfrau am Hafen vorbeizuschauen, die wir noch gut in Erinnerung haben! Die leckersten Pfannkuchen auf unserer 5 wöchigen Myanmarreise werden Original auf benutzen Schreibblockpapier serviert – vermutlich lernten die Kinder kürzlich Englisch in der Schule. Bewaffnet mit einem leckeren „Bussnack“ für später müssen wir die Immigration wieder passieren und wir stehen ewig in der Schlange. Dann gehts weiter mit dem lokalen Sammeltaxi zum Busterminal und gute 4 Stunden Busfahrt später sind wir in Khao Lak.

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Schon lange träumen wir von einer Tauchsafari und hier soll der Wunsch in Erfüllung gehen. Wir haben uns 5 Tage zum Tauchen auf den Similan und Surin Islands gegönnt und sind voller Vorfreude was wir hier Unterwasser zu sehen bekommen. Wir melden uns hier offiziell ab, da wir vermutlich kein Internet haben werden. #fingerscrossed #whalesharkseason 🙈

Koh Tao…

immernoch…scheint als wären wir hier gestrandet 🐳🐋🐬🐟🐠🐡🦀🦐🦑🐙

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Nach dem ersten Tauchgang bei Sairee Cottage schließen wir am Strand Freundschaft mit Laura und Kars, einem deutsch/niederländischen Pärchen auf Weltreise. Wir haben eine gute Zeit zusammen beim Schnorcheln und Abendessen bei „Mamas“, unserem thailändischen Lieblingsrestaurant. Am letzten gemeinsamen Abend chillen wir zum Sonnenuntergang auf unserer Terrasse und kochen anschließend zusammen. Leider ziehen die beiden schon wieder weiter – eine wunderschöne, abenteuerliche Weltreise wünschen wir euch beiden von Herzen. Vielleicht sieht man sich irgendwo auf der Welt nochmal (oder bei Mamas)!

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Mamas Klassiker schmecken am besten, Pad Thai und Mango Stickyrice. Wer kennt und liebt sie nicht!? 😋

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Neben guten Tauchspots hat Koh Tao auch schöne Buchten mit vorgelagerten Riffen zu bieten. In Shark Bay hat Ulrike vor vielen Jahren das erste Mal Riffhaie gesehen und die ersten 2 Schildkröten! Auch wenn hier nun wesentlich mehr los ist, sind die Riffhaie noch da. An einem Spätnachmittag schwimmen wir mit ca einem Dutzend Babyhaien in der Bucht und einen großen Papa oder Mama haben wir auch entdeckt! Viel besser war unsere Haibegegnung jedoch in Ao Leuk. Ganz still treiben wir auf dem Wasser und zählen ca 20 Riffhaie, die um uns herumschwimmen und keine Boote mit Schnorcheln weit und breit!

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Mit dem Roller erkunden wir auch weitere Spots und Hin Wong Bay ist ein ruhiges Fleckchen mit unheimlich tollem Riff, unserem oft besuchten Lieblingsschnorchelplatz. Simon entdeckt einen kleinen Babyoktopus und Stingrays gleich ein paar Meter im Wasser. Ulrike freut sich über zwei kleine, neugierige Sepia. Das Riff hier ist überraschend gut intakt und das Zuhause von vielen bunten Fischis. Wir sind mehr als einmal hier Schnorcheln und dabei vergessen wir ganz die Zeit. Beim letzten Mal waren wir 2,5 Stunden im Wasser und jedes Mal wenn wir zurück schwimmen wollten, entdecken wir ein neues Highlight. Wir haben den besten Schnorchelausflug überhaupt erst sehen wir wieder kleine Riffhaie (beim zurückschwimmen), dann entdeckt Ulrike eine Putzerfischstation und Simon wieder einen Babyoktopus, aber ganz kurz vorm Ende schwimmen wir mit einem großen gefleckten Adlerrochen – was eine Seltenheit! Happy und super hungrig kommen wir als letzte Abends aus dem Wasser und gehen ausgehungert ein leckeres Curry essen.

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Kennt jemand diesen Fisch? ^^

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so sehen glückliche Schnorchler nach 2,5 Stunden im Wasser aus 🙈

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In Tanote Bay entdecken wir kurz vorm zurückschwimmen sogar eine Schildkröte!!! Koh Tao heißt zwar übersetzt Schildkröteninsel, jedoch leben hier nur noch wenige Exemplare. Diese Schönheit wollte uns jedoch den Tag versüßen und paddelt eine Weile mit uns durch die Bucht.

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Mit dem Besitzer unseres Bungalows, machen wir Wanderung zu Tanote Bay. Den Roller lassen wir stehen und marschieren den steilen Berg zum Two View Restaurant und weiter hoch zum Aussichtspunkt. Der angeheirateten Verwandtschaft gehört das Restaurant und so zahlen wir nicht für die Aussicht. Sickenass kommen wir oben an, aber der Schweiß hat sich gelohnt und die Aussicht ist wirklich atemberaubend! Auf dem Weg haben wir Cashewnussbäume gesehen und auch die kleinen Mangos wachsen hier zahlreich. Auf der anderen Seite des Berges laufen wir durch einen Garten, steil abfallende S-Straßen (die niemals in Deutschland so gebaut werden dürften) und schließlich über eine Holzbrücke runter zu Tanote Bay. Nun haben wir uns ein leckeres Mittagessen verdient sowie Bier und Kokosnuss. Wir genießen hier den Nachmittag und interessante Gespräche über Koh Tao mit einem hier Ansässigen. Es ist lustig Hintergründe zu Familien, Machenschaften und Inselgesetzten aus erster Hand von einem Polizisten zu hören. Später beim Abrechnen stellt sich jedoch heraus, dass der gute Mann ein richtiger Fiesling ist. Noch nie haben wir uns so in jemandem getäuscht und werden von einem sehr Betrunkenen grundlos und übelst beleidigt und auch noch geprellt, da wir im Vorfeld ausversehn einen Tag zuviel gezahlt hatten, aber das war uns eine weitere Auseinandersetzung nicht wert. Einen Tag später finden wir 1000 Baht und so ist der Verlust wieder ausgeglichen – gutes Karma! 🌺

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Wir warten ungeduldig auf den Samstag, denn es geht zum Tauchspot Sail Rock, einer der schönsten Ausflugsziele mit dem Boot. Geschockt finden wir am Vorabend heraus, dass wir um statt üblich 7:45 bereits um 5:45 an der Tauchschule sein müssen…typisch ulsiontour! Im Dunkeln packen wir todmüde unser Equipment und schauen vom Boot aus den Sonnenaufgang über Koh Tao. Um 8 Uhr sind wir schon im Wasser bei einem von 2 Tauchgängen am Sail Rock. Es ist Waleshark Season, aber können leider keine sehen. Dafür erleben wir flossennah die Brutsaison der Trigger Fische. Als Simon mich plötzlich am Arm greift schau ich nach hinten und wir schwimmen rückwärts so schnell wir können. Ein zwar nicht allzu großer, doch ziemlich aggressiver Trigger Fisch will uns in die Flossen beißen. Da wir gleich 4 Flossen sind und uns sofort aus dem Staub machen, lässt er schließlich ab…nochmal Glück gehabt! 😅 Nun weiß Simon warum ich um die Viecher einen großen Bogen mache und ein paar Mal müssen wir uns beim Tauchgang „ängstlich“ nach hinten schauen. Fantastisch sind die riesigen Fischschwärme bei diesem Spot und so finden wir uns umzingelt von großen und kleinen Fischen.

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Wir betauchen des weiteren Southwest Pinnackle, ein kleines Wrack, Chumpon Pinnackle und ein paar kleinere Spots um die Insel herum. Außer einer Seeschlange zeigen sich weiterhin keine Großfische. Vielleicht schneiden wir noch ein kleines Video vom Tauchen und Schnorcheln…habt noch ein wenig Geduld! Ein wenig graut es und schon davor das viele Foto- und Videomaterial zu sortieren. Voranging haben wir hier erstmal die viele Zeit und gutes Internet genutzt, um unsere weitere Reise zu planen und einen ganzen Tag ohne Strand nur auf Balkonien recherchiert und gebucht. Wir freuen uns auf weitere Highlights und werden sie bald mit euch hier teilen!!! 😜

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Nach den ersten 10 Tagen heißt es byebye Traumbungalow mit Ausblick! Wir werden diese Sonnenuntergänge vermissen! Wir haben für eine weitere Woche einen Bungalow Nähe Sairee gebucht und der ist auch geräumig und mit Küche. Wir fühlen uns wohl auch wenn der abendliche Sonnenuntergang fehlt. Es gibt aber viele Alternativen und do schauen wir nochmal ganz oben vom Two View Restaurant oder aus der Poolbar vom Sairee Cottage mit Cocktails.

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In unserer Küche wird weiter fleißig tropisches Obst geschnippelt, es gibt wahlweise Müsli und Joghurt oder Eiweißpancakes dazu zum selbstgemachten Frühstück. Ein großer Gemüseladen hat außerdem reichlich Auswahl und mit Hackebeil darf man sogar Stücke vom großen Kürbis selbst abschneiden. Und so kommt eine bunte Gemüsemischung und der neue Lieblingsreis „riceberry“ auf den Tisch und wenn sogar Simon Nachschlag nimmt, dann muss es wohl ziemlich gut schmecken. Das ausgiebige Kochen fehlt uns beiden sehr (sowie immer noch Käsebrot 😂) und deshalb ist eine eigene Küche für uns grad ein ziemliches Highlight hier. Vielleicht habt ihr euch grad schnell nen Kaffee in der Küche gemacht und ein Brot geschmiert und könnt das gar nicht nachvollziehen…naja so ist das eben wenn man sein Zuhause und die Komfortzone verlässt. Wir nehmen so viele Dinge für selbstverständlich und vieles weiß man auch zu erst richtig zu schätzen, wenn man es nicht hat und eine Küche gehört definitiv dazu!

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Wir feiern das vierte und letzte Mal Neujahr 2019 in Asien. Diesmal ist es Songkran in Thailand und da es der heißeste Monat ist liefern sich die Thais eine bunte Wasserschlacht auf den Straßen. Wir bewaffnen uns auch mit einer kleinen Wasserpistole und laufen durch den Ort. Es gibt reichlich kalte Getränke und wir feiern am Pool und am Strand bis es dunkel wird. Welch lustiges Spektakel!

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Koh Tao

wir machen Urlaub vom Reisen 🏝

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Im Moment sind wir ziemlich (schreib)faul und deshalb ist es hier auch so ruhig sorry…nachdem uns aber ein paar Nachrichten erreicht haben und Fragen, ob alles ok ist, verfassen wir ein kleines Upate. 😬 Wir haben noch ein paar erholsame Tage auf Koh Phangan verbracht und auch Dani und Olli nochmal getroffen – zufällig alle in weiß am letzten Abend wie lustig!

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Dann ging es mit der Fähre rüber nach Koh Tao. Zwei Nächte haben wir uns einen kleinen Bungalow gebucht und sind  dann auf Suche nach einer Unterkunft mit Küche und wenn möglich Aussicht gewesen. Wir haben uns ein paar Sachen angeguckt, aber nicht das perfekte „Gehäuse“ für Langzeitmiete gefunden. Dann ergibt sich eine Möglichkeit zumindest für 10 Tage und es ist schade, dass wir diese Perle nicht länger bewohnen können. Wir können aber am selben Abend noch einziehen!

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Der letze Bungalow am Berg hat vermutlich die beste Aussicht auf Sairee Beach und ist ganz ruhig gelegen. 120 Stufen führen den Berg hinauf, aber das nehmen wir gerne in Kauf und hält schließlich auch fit. 😜 Die große Terasse läd zum Sunset Yoga oder Feierabendbier ein und auch in der Hängematte kann man es sich gemütlich machen. Allerdings erst wenn die Sonne ganz tief steht, denn es ist mega heiß! Wir waren ja beide noch nie so spät im Jahr in Thailand und wissen nun warum die Hauptsaison vorbei ist, denn die Mittagssonne ist kaum auszuhalten.

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Auch super cool ist die kleine Küche, in der wir wieder selbst ein paar gesunde Sachen kochen können. Das Beste an der Ausstattung ist jedoch der Mixer für Fruitshakes und Smoothie Bowls! Ulrike vermisst ihren Hochleistungsmixer schmerzlich, aber nach 7 Monaten ohne nimmt sie gerne irgendein Modell.

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Wir haben auch Infos bezüglich Dive Master Training in einigen Tauchschulen eingeholt, aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen. Stattdessen machen wir hier einfach ein paar Fun Dives und erkunden ein bisschen die Insel. Vermutlich werden wir nun aber nicht wie angedacht ein paar Wochen hier bleiben, die wir für ggf Divermaster Training eingeplant hatten. Was wir mit der gewonnenen Zeit anstellen steht noch nicht ganz fest. Zu Songkran wollen wir auf jeden Fall noch in Thailand bleiben und dann läuft auch ganz pünktlich das Visum aus.

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Wir gönnen uns am ersten Abend ne fette Pizza und studieren Infos zu Tauchschulen 

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Inselerkundung mit dem Roller

Thailand 🇹🇭

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Reisetage sind immer anstrengende Tage und so landen wir nach einem Zwischenstopp in Bangkok um Mitternacht in Krabi, Südthailand. In der Stadt haben wir schon 2x im gleichen Hotel geschlafen und bereits ein Ticket für Minibus und Fähre am nächsten Tag buchen lassen. Und so gehts gleich um 8 Uhr früh nach einer kurzen Nacht weiter nach Koh Phangan. Auf der Fähre haben wir ein kleines Dejavue, denn es regnet wieder in Ströhmen! Auf der Insel angekommen hat es sich jedoch ausgeregnet und die Inselbewohner freuen sich über eine kräftige Schauer nach langer Trockenheit. Wir checken in unserem Strandbungalow ein und der ist noch viel geräumiger, als die Bilder online schließen lassen. Wir sind total happy über den großen Balkon, auf dem locker 2 Hängematten Platz finden, separate Küche und Wohnzimmer sowie die ruhige Lage in einem Garten mit Pool, Restaurant mit gesunden Shakes und Strand mit Sonnenuntergang gleich vor der Tür. Ein Traum und so haben wir uns gleich für mehr als eine Woche eingebucht!!! 🤗🤗🤗

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Natürlich haben wir wieder einen Roller gemietet und es ist ganz ungewohnt mit so wenig PS kaum den Berg hochzukommen. Als wir mit dem Roller vom Hof fahren wollen, entdeckt Simon eine Riiiiesenspinne im Ablagefach. Dieses siebenbeinige Prachtexemplar ist selbst ihm ne Nummer zu groß. Versuche sie zu verscheuchen schlagen fehl und die lieben Thais kommen zur Hilfe. Der Besen lässt die Spinne kalt und sie versteckt sich irgendwo unterm Roller. Ulrike weigert sich drauf zu steigen, aber Hilfe naht: Nun wird der Roller mit dem Gartenschlauch abgespritzt. Am liebsten hätten wir nen neuen Roller gehabt…oder Benzin und Feuer! Unsicher ob die Spinne nun weg ist fahren wir los, doch abends hockt sie wieder am Lenker. Im Dunkeln versuchen wir sie 2x mit einer Zeitschrift zu erschlagen, doch sie ist schnell wie der Blitz! Letztendlich müssen die Tötungsversuche ihr signalisiert haben sich ein neues Heim zu suchen und die war zum Glück nicht nochmal zu sehen!

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Wir gehen zur aus unserer Sicht besten Party der Insel, der Jungle Experience und trinken standesgemäß Bucket mit Thai Rum, Cola, Lime und viel zu viel Thai Red Bull. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf (auch dank des Red Bull) hängen wir am nächsten Tag ganz schön durch. Am Abend der Fullmoon Party sind wir also früh im Bett und es war auch Absicht einen großen Bogen drum zu machen.

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Ausschlafen, Pool, Strand, lesen, gammeln in der Hängematte, gutes Essen und endlich mal wieder selbst was kochen stehen auf dem Plan der folgenden Tage und wir genießen das Faulsein sehr. Eine neue Yogamatte findet Platz auf dem großen Balkon und es ist auch mal wieder Zeit fürs Gym. Leider muss Ulrike aber alleine gehen, da Simon nach der Party gleich wieder erkältet ist…Ulrike hat nur eine Bindehautentzündung…was ist denn bitte schön wieder los?!…wir lassen es nun ganz ruhig angehen.

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Frühsport & mal wieder Whey Shake

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Endlich wieder Müsli zum Frühstück…

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…und selbst gesund Kochen in der eigenen Küche!

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einfach die schönsten Sonnenuntergänge hier 💞

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Frühstücksvariationen – kleine Bananen-Proteinpancakes

Und dann kommt endlich Besuch aus Deutschland! Dani und Olli landen auf Koh Phangan und haben eine Tüte Zeugs für uns importiert. Natürlich auch essence Mascara im Gepäck für mich und ich durfte mir vorher eine aussuchen… typisch cosnova girls!!! 🙈🙈🙈 Nach leckerem Thai Food chillen wir gemeinsam mit ihren Freunden auf Balkonien in Haad Rin. Es ist sooo schön, dass das Treffen tatsächlich geklappt hat. ❤️

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Dalat – Ca Tien Nationalpark – Ho Chi Minh

In den letzten 3 Tagesetappen und rund 650 km geht es erneut über die Highlands zurück in die Großstadt

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Der Wetterbericht steht auf Sonne in Dalat und so machen wir uns frühmorgens auf den Weg. Die nächsten 3 Tage werden wir je ca 200 km bis HCM zurücklegen. Über einen langen Pass kommen wir schließen zurück in die Highlands und oben in den Bergen angekommen ist der Temperaturunterschied deutlich zu spüren. Dalat ist bekannt als „Stadt des ewigen Frühlings“ wegen den gemäßigten Temperaturen und echt angenehm nach ein paar heißen Tagen. Kurz vor den Stadttoren haben wir das Gefühl in Holland zu sein, denn alles ist zugepflastert mit Treibhäusern in denen Blumen, Kräuter, Salat und sogar Erdbeeren wachsen.

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Helmfrisur 😂😂😂

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Wir ergattern den letzten Tropfen Sprit in der Pampa, denn auf Reserve kommen wir in den Bergen nicht weit…

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Holland?!

Wir haben die Strecke recht schnell geschafft und somit noch ein wenig Zeit uns in Dalat umzuschauen. Gerne hätten wir 1 oder 2 volle Tage gehabt, um das Umland zu erkunden und noch ein paar schöne Strecken zu fahren, bei Regen war die Verlängerung am Strand jedoch die bessere Wahl. Es lohnt sich wenigstens das Crazy House in Dalat zu besuchen und es ist wirklich verrück, verwinkelt, bizarr und an jeder Ecke kann man neue teils kuriose Details entdecken. Oben von den Treppen und Dächern hat man außerdem einen schönen Ausblick über die Stadt.

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Am nächsten Morgen schwingen wir uns nach einem schnellen Frühstück im Zimmer wieder aufs Motorrad. Erstes Ziel ist eine Kaffeeplantage für einen richtigen Frühstückskaffee. Wir fahren durch weiß blühende Kaffeefelder so weit das Auge reicht und es liegt ein süßlicher Duft ähnlich Jasmin in der Luft, der uns fast den ganzen Tag begleiten wird. Der Kaffee ist ganz gut, aber eigentlich viel zu teuer und wir bevorzugen mittlerweile den richtig starken vietnamesischen Filterkaffee (wovon wir für den Preis 4-5 bekommen hätten).

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Als nächstes stehen die Elephant Waterfalls als Zwischenstopp auf der Liste und wir klettern runter, um uns das Naturschauspiel anzusehen.

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Nun heißt es aber mal ein paar Kilometer machen! An einer schönen Aussicht packen wir unser Mittagessen aus und werden von einer hübschen Echse aus dem Baum aus beobachtet. Weiter geht es durch endlose Kaffeeplantagen und kleine Orte in einer der ärmsten Regionen Vietnams. Wir fahren auf eine der schönsten Strecken Vietnams am Rande des Ca Tien Nationalparks über Serpentinen in den Bergen und Simon genießt die kurvenreiche Fahrt bei kaum Verkehr.

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Wir kommen erschöpft vom langen Tag in unserem kleine Zielort Ma Da Guoi an kurz bevor es dunkel wird und finden ein Nha Nghi (Gästehaus). Glücklicherweise kann man ja immer das Motorrad über Nacht im Hof oder in der Lobby einschließen. Hier scheint es aber üblich zu sein den Roller mit ins Zimmer zu fahren und so verbringen wir unsere letzte Nacht des Motorradtrips zu Dritt. 🙈🙈🙈

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Die Nacht war irgendwie viel zu kurz, aber dennoch heißt es früh raus aus den Federn und die letzte Etappe nach Ho Chi Minh meistern. Schon nach kurzer Zeit tut uns echt der Hintern weh. Dennoch machen wir erst nach guten 130km die erste richtige Pause in einem Hängemattencafe am Wegesrand. Es ist mittlerweile nach 11 Uhr und so langsam steigt das Thermometer auf 40 Grad. Ohne Fahrtwind ist es in voller Bekleidung kaum auszuhalten. Wir haben uns heute dennoch für die etwas längere Strecke entschieden, um quasi über ein Hintertürchen nach Ho Chi Minh reinzufahren. Den vielbefahrenen Highway und Hauptverkehrswege in die Stadt wollen wir uns ersparen. Kurz vor den Toren der Stadt nehmen wir die Fähre und ein paar Kilometer später sind wir schon im District 1.

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Am selben Tag geben wir unsere heißgeliebte Honda ab, die uns zuverlässig 2685km von Zentral- nach Südvietnam gefahren hat. Ich bin stolz auf Simon, der bei teils chaotischem Verkehr uns beide immer sicher ans Ziel gebracht hat. Falls ihr euch fragt wie wir das mit dem Navigieren gemacht haben: in die rechte Seite zwicken = rechts abbiegen, linke Seite = links abbiegen und zwischen die Schultern klopfen = anhalten Foto machen. 😂Spannende aber auch anstrengende 2 Monate in Vietnam gehen zu Ende. Es war eine schöne Zeit, aber wir sind nun reif für das chillige Inselleben in Thailand. Bevor unser Flieger am nächsten Tag geht, heißt es noch ein paar Erledigungen machen und zum Glück bekommen wir die Motorradausrüstung und Helme noch für einen ziemlich guten Preis verkauft. Wir besorgen außerdem Sachen, die wir auf Koh Phangan/Tao nicht so einfach bekommen wie guten Vietnamkaffee und neue Fitnessbänder und Eiweißpulver, damit wir mit Sport wieder durchstarten können. Vorm Abflug gibts es ein letztes Mal unser Lieblingsgericht Bun Thit Nuong und wir laufen auf der Suche nach einem guten Restaurant nochmal quer durch die Stadt. Tschüss 🇻🇳 Vietnam 🇻🇳 wir werden dich vermissen!!!

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Doc Let Beach

wir machen einen kleinen ungeplanten Erholungsurlaub am Strand

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Nur 50km weiter südlich wollen wir eine Nacht verbringen und uns hier die Salzfelder anschauen. Die Salzfelder sind eher unspektakulär und wir bekommen auch früh morgens keine Frauen beim Salzabbau zu Gesicht…also umsonst früh aufgestanden. Von unserer Terasse aus können wir aber jeden Tag das Wasser beim verdunsten beobachten 😜

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Umso besser gefällt uns jedoch das Gästehaus und der Strand, der nur 5 Minuten zu Fuß entfernt ist. Das winzige Dorf bietet alles was man braucht, gutes Essen, eine Werkstatt für Ölwechsel, Friseur und sogar ein Gym.

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auf dem Weg zum Strand…nix los hier unter der Woche 😂

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unser schattiger Stammplatz 

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wenn’s mittags zu heiß ist sitzen wir im Café bei köstlichem Ca Phe Sua und Cosy Marie Keksen

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am Straßenrand werden Wachteleier in Reisteig gebacken – gar nicht so übel

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schwitzende gym buddies 💞

Jeden Tag am Strand entscheiden wir noch eine Nacht zu verlängern und bleiben schließlich 5 Nächte und machen gar nicht viel, außer jeden Tag einen langen Strandspaziergang. 😊 Der Besitzer des Gästehauses ist außerdem total lieb, versorgt Simon teils sogar am Strand mit Bier und weiß es seine Gäste zusammen einen einen Tisch zu bekommen. Und so verbringen wir nette Abende in lustiger Gestellschaft im Gästehauses bei teils reichlich gedecktem Tisch. Bei Rum Cola passen wir jedoch öfters, im Gegesatz zum Besitzer Guong…

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Stradspaziergang

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wir sammeln in unserer Plastiktüte so viel Müll wie reinpasst…nicht nur am Strand ein riesiges Müllproblem hier in Vietnam

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Beef wird vom Restaurant roh geliefert zum selbst grillen auf ner heißen Platte 😋😋😋

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leider kein besseres Bild vom lieben Guong (ganz links im Bild)

Wir sitzen am Doc Let Beach außerdem den Regen in Dalat aus, unserem nächsten Ziel, und man kann die Wolken von hier unten in den Bergen hängen sehen. Natürlich hätten wir auch weiter an der Küste fahren können, aber die Berge reizen uns mehr und am ersten laut Wetterbericht regenfreien Tag bepacken wir unser Motorrad für die erste aus 3 Etappen zurück nach Ho Chi Minh. Es ist kaum zu glauben, dass 4 Wochen Motorradfahren schon fast vorbei sind. Wie ihr euch aber auch sicher denken könnt, sind wir platt von der ganzen Fahrerei und brauchen nun erstmal ein bisschen mehr Erholung am Meer! Am 17. geht unser Flieger nach Thailand und wir werden uns erstmal auf Koh Phangan erholen und mit der lieben Dani treffen. Dann planen wir uns in Koh Tao zum Tauchen etwas länger niederzulassen…

Dai Lãnh

ein kleines Fischerdorf und Ausgangspunkt zur Hon Gom Peninsula

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Wir fahren 150km weiter südlich an der Küste entlang, über den Twin Pass und erreichen das Fischerdorf Dai Lãnh.

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Von unserem kleinen Balkon haben wir Blick aufs Meer, den „Hafen“ und was wir vorher nicht wussten eine Karaokebar. 🙈Karaoke ist unglaublich beliebt und wird von vielen untalentierten Sängern benutzt, um die Nachbarschaft zu terrorisieren. Das Gute ist jedoch, dass die Vietnamesen selten nach 22 Uhr noch feiern und so können wir uns erfolgreich zum Strandspaziergang und Pho Bo essen flüchten. Mal wieder wird überall gewunken und neugierig geschaut, saufen mit ein paar Einheimischen lehnen wir mehrfach ab! 😜

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Am nächsten Tag geht es auf die Hon Gom Peninsula, einer ziemlich langen Landzunge bestehend aus Sanddünen und weitestgehend unbebautem Land. Manche sagen es sei der östlichste Punkt Vietnams, Touristen scheinen diesen Ort jedoch noch nicht für sich entdeckt zu haben. Auch wenn die Infrastruktur anderes vermuten lässt, denn eine zweispurige, menschenleere Straße führt fast bis ans Ende der Landzunge. Einige abgesperrte Bereiche scheinen bereits für große Resorts verplant zu sein. Schön, dass wir hier noch ein Stückchen Natur finden, bevor es in ein paar Jahren zugebaut ist.

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Da es mittags ziemlich heiß ist und die Dünen keinen Schatten spenden, suchen wir ein schönes Plätzchen unter Palmen auf. Vermutlich gehört der Strandabschnitt, an dem wir zufällig vorbeifahren, zu einem Restaurant oder Gästehaus…es scheint niemanden zu stören…

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Ein paar Bilder, Drohnenflüge und Sonnenuntergang später sind wir zurück im kleinen Fischerdorf. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt!