Arequipa

Hello again…eat, sleep, workout, repeat

Wir kommen spĂ€t abends mit dem Bus an und gehen direkt ins Bett. Am nĂ€chsten Morgen toben wir uns erstmal wieder in dem netten Gym um die Ecke aus und haben uns danach ein leckeres Mittagessen in dem tollen Restaurant „La Nueva Palomino“ verdient. Wir trinken einen ganze Karaffe Chicha Morada, der schmeckt hier einfach am besten. Zum GlĂŒck werden wir hier unseren falschen FĂŒnfer los, den uns der Taxifahrer gestern Abend untergejubelt hatte…tzzzz…aber spĂ€t im Dunkeln kaum zu erkennen. Im Gym wurden wir darauf aufmerksam gemacht, als wir damit zahlen wollten und im Supermarkt ist er auch direkt aufgeflogen. 🙈 Die Leftovers packen wir fĂŒrs Abendessen ein. Anschließend laufen wir ĂŒber den Plaza Yanahuara und gönnen uns ein Queso Helado in der spĂ€ten Nachmittagssonne. Hier ist eine Ausstellung zu Umweltschutz und es gibt spanische Livemusik. Leider haben uns bereits ein paar MĂŒcken erwischt, bevor wir uns schnell im Restaurant einsprĂŒhen konnten…Ulrike hat’s am Augenlied erwischt…sieht heiß aus fĂŒr ein paar Tage. War echt angenehm in der Höhe am Titicacasee gibt es nĂ€mlich gar keine MĂŒcken!

Links falscher FĂŒnfer / rechts echtes Geld!

Ein paar Besorgungen spĂ€ter und dem langen Fußmarsch Heim, mĂŒssen wir nun die Taschen umpacken. Wir dĂŒrfen bei der lieben Patricia, die Airbnb Gastgeberin bei der wir bereits letztes Mal wohnten, einen großen Rucksack einlagern. Sicher hĂ€tten wir auch direkt ĂŒber Tacna, die Grenzstadt in Peru, reisen und dort etwas einlagern können, hier wissen wir aber das nichts wegkommt. Es fĂ€llt nicht schwer ein paar Sachen auszusortieren und unsere Lebensmittel lassen wir wegen der strengen Einfuhrbestimmung in Chile sicherheitshalber auch ausnahmslos hier. Nun reist es sich noch leichter.

Ein Funfact ĂŒber Peru, bevor wir dieses schöne Land vorerst verlassen, sind die lustig bekleideten Hunde ĂŒberall. Heute haben wir sogar einen gesehen, der Hausschuhe trug wĂ€hrend Frauchen putzte. Was ist nur los mit den Peruanern? 😂

5:45…der Wecker klingelt und wir fahren zum Busbahnhof. Erst mĂŒssen wir einen Bus zur Grenzstadt Tacna nehmen und dann den Bus wechseln. Unterwegs gibt’s kaum was zu sehen außer Sand und WĂŒste!

Wir finden direkt einen Anschlussbus und fahren ein paar Kilometer weiter zur Grenze. Der ganze Bus wird samt GepĂ€ck ausgeladen und man stellt sich in einer Reihe zum Ausstempeln an und gleich danach am nĂ€chsten Schalter zum Einstempeln! Es ist super organisiert und geht schnell. Auf unseren Einfuhrformularen hatten wir nun doch ankreuzen mĂŒssen, dass wir pflanzliches Material mitbringen…an die Flohsamenschalen in der Reiseapotheke hatten wir gestern Abend nicht gedacht. Wer versucht was reinzuschmuggeln riskiert ein fettes Bußgeld, wer „ja“ ankreuzt muss vorzeigen was er in der Tasche hat und es liegt im Ermessen des Zollbeamten, ob es in Ordnung ist einzufĂŒhren. Frisches Obst, Fleisch und Milchprodukte haben jedoch keine Chance. Wir zeigen sie kurz vor und es ist gar kein Problem, werden samt GepĂ€ck kurz durchleuchtet und weiter geht’s im Bus nach Chile.

neuer Stempel im Pass! 🙂