Busfahrt nach Kampot

13 Stunden on the road

Wie heißt es doch do schön: Eine Busfahrt die ist lustig…und wir haben heute gleich zwei. Zunächst bringt uns der Bus von Siem Reap in die Hauptstadt Phnom Penh, wo wir den Bus wechseln müssen. Die Straßen sind echt schlecht und teils nur Schotter oder mit großen Schlaglöchern – wir werden ganz schön durchgeschüttelt! Das einzige was uns tröstet ist, dass es für eine Weile die letzte Ganztagesbustour ist und es im Süden etwas kühler sein soll!

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Erster Busstop unter Jackfruit Bäumen und wir finden auch am Obststand Jackfruit zum kaufen. Hier also Simon mit seiner heißgeliebten Jackfruit unterm Jackfruitbaum. 🙈 Da Obst in Japan echt teuer sein soll und wir die süße, gelbe Lieblingsfrucht in Deutschland nicht bekommen, muss sich Simon bei jeder Gelegenheit nun den Bauch noch vollschlagen. Wir sollen zum Glück in Kampot eine liebe Verkäuferin an einem kleinen Stand finden, die Simon jeden Abend günstig mit frischer Jackfruit und einem Lächeln versorgt. Wir hatten unterwegs auch kurz gehalten und süßen Kokosreis  gegrillt im Bambusrohr gekauft, lecker lecker.

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Wir haben eine kleine Autopanne, das Kühlwasser blubbert und sprudelt aus dem Behälter. Mit etwas Geduld und viel kaltem Wasser zu Nachfüllen können wir die Weiterfahrt jedoch bald wieder antreten. Zum Glück haben wir genug Wasser und Snacks dabei…man weiß ja nie! Mittlerweile haben wir uns auch an die lokalen Snacks und Süßigkeiten in Asien gewöhnt und Tamarind gehört ganz oben auf die Liste.

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In Phnom Penh angekommen stellt sich heraus, dass man uns mit dem Bus ganz schön abgezogen hat. Unser Nachbar beschwert sich, dass der Bus nach Phnom Penh nur 6$, aber die kürzere Strecke nach Kampot 10$ kosten soll. Tja wir haben insgesamt 20$ pP gezahlt und werden 2x in der Stadt zu einem anderen Office gebracht. Angeblich fährt unser Minibus erst am Abend, aber uns wird der große Bus angeboten. Wir vermuten hier eine freche Taktik, da wir den Minibuspreis zahlen aber nun mit dem günstigeren großen Bus fahren sollen oder eben 5 Stunden warten. Was willst du machen…manchmal ist man in so einer Situation einfach ausgeliefert. Der große Bus ist nicht ausgebucht und so hat jeder 2 Sitze für sich, während wir noch einen kleinen Umweg über Kep fahren. Wir haben längst aufgehört uns über solche Situationen zu ärgern, es ist was es ist und Hauptsache man kommt sicher am Ziel an. Der Busstop am Abend bietet einen fantastischen Sonnenuntergang und Regenbogen zugleich – das haben wir auch noch nicht gesehen!

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Vielleicht liegt es an den sehr „touristischen“ Orten, die wir diesmal besuchen müssen, aber Kambodscha ist das erste Land in dem wir echt oft das Gefühl haben, dass man uns über den Tisch ziehen will. Natürlich zahlt man oft als Tourist ein bisschen mehr zB im Minimarkt oder auf dem lokalen Markt und das ist auch ok. In Kambodscha haben wir aber öfter den Eindruck als wandelnder Geldschein gesehen zu werden. Obst wird oft mit 3-fachem Preis angegeben – 6$ für ein Kilo Mangosten ist echt krass, aber mit ein bisschen fragen findet man immer einen fairen Verkäufer. Wir empfinden durchaus einige Khmer als eher unfreundlich – zumindest im Vergleich zu den umliegenden Ländern. In Siem Reap hat sogar die Frau, bei der wir immer den leckersten Soursop-Shake getrunken haben, einfach mal frech den Preis für uns erhöht, obwohl er sogar auf der Karte ausgezeichnet ist und wir manchmal sogar 2x am Tag dort waren. Das fühlt sich einfach nicht gut an und so haben wir am letzten Tag wo anders einen Shake getrunken, der günstig war aber natürlich nicht so gut geschmeckt hat…Dennoch gibt es auch herzensgute Menschen bei denen man sich sehr willkommen fühlt und auch Englisch ist relativ gut verbreitet.

Achso und wo wir grad beim Thema Geld sind: Eine lustige Sache hier in Kambodscha ist, dass man quasi überall in 2 Währungen zahlen kann, US$ oder in der Landeswährung Rial. 4000 Rial werden überall 1 US$ gleichgesetzt. Da 1$ der kleinste Schein ist, müssen Beträge darunter in Rial gezahlt werden. Das heißt man ist ständig am umrechnen, da nicht glatte Beträge wie zum Beispiel 2,75 $ nicht komplett in $ bezahlt werden können und wir also oft mit 2 Währungen bezahlen (2$ und 3000 Rial). Nun stellt euch mal vor das macht ein ganzes Land überall, jeden Tag, irgendwie verrückt…

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Nach 13 langen Stunden und einer kurzen Verhandlung mit ein paar Tuk Tuk Fahrern für die letzte Strecke des Tages, erreichen wir gegen 21:30 unser Ziel in Kampot. Was glaubt ihr wie wir uns nun auf dieses Bett freuen?

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