Quy Nhon

entlang der Küste weiter Richting Süden

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Um heute ein paar Kilometer zu schaffen, nehmen wir den direkten Weg über den Highway 1A anstatt durch kleine Dörfer zu eiern. Entgegen vieler Meinungen im Internet lässt sich der Highway gut fahren und es ist weniger chaotisch oder gefährlich als beschrieben. Klar gibt es nicht viel zu sehen, aber da wir den Nachmittag lieber am Strand verbringen wollen, ist es mal schön für gute 240km keinen ganzen Tag auf dem Motorrad zu sitzen.

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schnelles Frühstück am Wegesrand

Quy Nhon ist eine schöne Küstenstadt mit langem, breiten Stadtstrand von dem wir nicht weit entfernt wohnen. Es ist ziemlich windig aber wir finden dennoch einen guten Platz zum Chillen. In unserer Straße gibt es viele Garküchen, sodass wir unser Mittagessen zum Strand mitnehmen können. Unser Zimmer hat sogar ein bisschen Ausblick und ist ruhig gelegen. Wir verbringen hier 3 Nächte und erkunden ein bisschen die Gegend.

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An einem Morgen kommen wir jedoch nicht weit…der Schlauch des bereits geflickten Hinterreifens scheint sich entgültig verabschiedet zu haben. Zum Glück gibt es an jeder Ecke Mechaniker und wir haben einen Notfallschlauch dabei. Und das ist gut so denn selbst Honda verkauft hier keinen neuen Ersatzschlauch in der von uns benötigten Größe. Vermutlich finden wir die kleinste Werkstatt der Welt und der Mechaniker scheint Opfer des Agent Orange, da seine Füße fehltgebildet sind und er nur mit Stock ein paar Schritte vorwärts hinkt. Sein Handwerk scheint er aber zu verstehen und während er an der Maschine werkelt trinken wir nen Saft am Stand nebendran. Das Schlauchwechseln kostet kaum mehr als die 2 Säfte und wir sind nun also wieder mobil!

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In der Gegend gibt es ein paar Wasserfälle und wir fahren den kleinsten als erstes an. Richtig niedlich ist hier am Fuße ein Picknickplatz entstanden und Abends mit Möglichkeit BBQ zu machen sicher was los. Wir haben unser Picknick jedoch selbst dabei und laufen den Berg zu ein paar natürlichen Pools hoch. Ganz alleine haben wir den schönen Platz für uns und kühlen uns herrlich ab. Wir bleiben viel länger als geplant und das ist am Ende sich gut so, denn einen Zugang zum nur ein paar Kilometer entfernten Wasserfall finden wir leider nicht.

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Nach einer Kaffee/Saftpause fahren wir noch zum Banh It Cham Temple, der auf einem Berg ein paar Kilometer weiter steht. Der Sanctuary Tower ist fast 30m hoch und einer der größten verbliebenen Tempeltürme des Champa Königreichs im 10 Jahrhundert. Von hier oben hat man eine Rundumsicht aufs Umland und den Sonnenuntergang. Am heutigen Tag dreht ein kleines Filmteam hier, sogar mit Drohne und ein paar Tänzerinnen.

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